Biodynamische Psychotherapie

Gerda Boyesen



Tiefenpsychologisch fundierte, körperorientierte Therapieform, die davon ausgeht, dass sich  psychische Disharmonien körperlich niederschlagen und sich z.B. in Form von Gewebeverhärtungen zeigen.  

KURZVERSION

Die biodynamische Psychotherapie wurde in den 1960er Jahren von Gerda Boyesen entwickelt. Als "biodynamisch" (bios heißt Leben, dynamisch heißt Kraft) wird sie bezeichnet, weil der Begriff auf das Prinzip einer natürlichen, spontan fließenden Bewegung der Lebensenergie verweist, einer Kraft, die Menschen bewegt, sie lebendig hält und beseelt.  

Als Gerda Boyesens zentrale Entdeckung ist die Psychoperistaltik zu nennen. Peristaltik ist die spontane Eigenbewegung der mit Flüssigkeit gefüllten Darmwände. Boyesen definierte den Darm neben den biologischen Aktivitäten auch als Verdauungsorgan für mentalen und psychischen Stress. Alles was sowohl körperlich als auch mental nicht verdaut wird, verbleibt im neurobiologischen System und führt zu Spannungen in den Muskeln der Darmwand. Dies führt zu Blockaden der Verdauung und damit einhergehend zu Blockaden des Energieflusses. Die energetischen Stauungen werden durch direkte Körperarbeit und intentionale Berührungen wie Massagen, Körperbehandlungen oder Atemtechnik gelöst.   

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