Hoffman Institut / Prozess

Bob Hoffman (USA)



Strukturiertes Selbsterfahrungsprogramm in der Gruppe, zur Entwicklung der Persönlichkeit und Aussöhnung mit der Herkunftsfamilie.

KURZVERSION

Der von Bob Hoffman entwickelte Prozess heißt je nach Anbieter Hoffman Seminar oder Hoffmann Prozess und ist ein strukturiertes, einwöchiges Intensivprogramm zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Konditionierungen aus der Kindheit, der Beziehungen zu den Eltern und der früh gemachten Erfahrungen, ziehen immer wiederkehrende Verhaltensmuster und Glaubenssätze nach sich. Diese setzen sich dann mitunter als unbewusste „Programme“ im Erwachsenenleben fort. Was einmal als Schutzfunktion in der Kindheit hilfreich war,  ist nun zum Hindernis für Lebensfreude und erfülle Beziehungen geworden. Mit Hilfe verschiedener bewährter therapeutischer Methoden (Gestalttherapie, Psychoanalyse, bioenergetischer Körperarbeit, Imagination, Verhaltenstherapie, klientenzentrierter Gesprächstherapie, Transaktionsanalyse, systemischer Therapie, Meditation) werden diese identifiziert und bearbeitet. Dadurch kommen Handlungsfähigkeit und Vertrauen in die eigene Intuition wieder zurück. Durch die Auseinandersetzung und den Frieden mit der eigenen Geschichte wird diese zur persönlichen Schatzkiste - Schwächen werden zu nachgereiften Potentialen. Wenn die alten inneren Strukturen gelöst werden, wird der Weg frei zu Lebensfreude, persönlichem und beruflichem Erfolg. Ein neues Selbstverständnis erwächst; das eigene Leben, frei von der automatischen Reaktion auf Erlebtes, kann beginnen.

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PERSÖNLICHE EXPERTENMEINUNG

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 M.A. Kommunikationswissenschaft und Psychologie. Seit 15 Jahren arbeite ich als Hoffman Trainerin und als Coach für Führungskräfte. Dass tiefe emotionale Erfahrungen nachhaltige Veränderungsprozesse bewirken, hat mich von Anfang an an dieser Arbeit fasziniert.

Nach 10 Jahren Tätigkeit in einer Unternehmensberatung habe ich mich, um mich neu zu orientieren, 1996 zum Hoffman Seminar angemeldet. Zunächst eher aus fachlichem Interesse, doch mir wurde schnell klar, dass es hier ausschließlich und sehr persönlich um mich geht. Die umfangreiche Vorbereitung auf das Seminar – meine eigene und die der Trainer auf mich, machten gleich zu Beginn einen großen Unterschied zu allen mir bekannten Formaten. Die hohe Präsenz und die Professionalität der Trainer machten es mir möglich, mich gleich vom ersten Moment an ganz einzulassen.

 

Dass unser heutiges Erleben und Verhalten eng mit unserer Kindheit zusammenhängt, ist nichts Neues. Die meisten Menschen wissen sogar ziemlich genau, was in ihrem Leben welche Auswirkungen hat. Das Hoffman Seminar macht an dieser Stelle den ersten Unterschied: hier wird nicht nur der Intellekt, sondern alle Ebenen (Körper, Gefühl, Intellekt und Wesen) angesprochen.

Das Setting ist fein abgestimmt und es wird ein vertrauensvoller Rahmen geschaffen, in dem weitestgehend erfahrungsorientiert gearbeitet wird. Schnell wird fühlbar, welche alten Muster heute noch im Leben aktiv sind und diese werden mit wirkungsvollen Werkzeugen verändert. Ich war erstaunt über die Wucht der Gefühle, die in mir schlummerten und sich bisher oft unkontrolliert ihren Weg bahnten. Erwachsen und bewusst mit ihnen umgehen zu können und sie wieder ganz zu leben ist eines der großen Geschenke dieser Arbeit.

Das Hoffman Seminar ist, obwohl mit zahlreichen therapeutischen Methoden gearbeitet wird, keine in sich abgeschlossene Therapie, sondern eine initiatische Arbeit. Die Teilnehmer machen tiefe Erfahrungen mit einem neuen Erleben, spüren ihre Selbstwirksamkeit, ihre Fähigkeit, ihr Leben zu verändern und ihr Wesen. Sie erfahren den grundlegenden Unterschied, in alten Anpassungsmechanismen zu leben oder aus sich selbst heraus das Leben zu gestalten. Analytische, gestalttherapeutische, tiefenpsycholgische, körpertherapeutische und systemische Ansätze greifen ineinander und ermöglichen einen Weg durch die eigene Geschichte, der versteht und heilt.

 

Nach der klärenden Auseinandersetzung mit den Elternbildern und deren Auswirkungen im erwachsenen Leben folgt der nächste Schritt: die Beschäftigung mit der Kindheit und den emotionalen Prägungen ihrer Eltern. So entsteht tiefes Mitgefühl für das Schicksal der Eltern und es entsteht ein neues Bild: meine Eltern haben vor dem Hintergrund ihrer eigenen Geschichte ihr Bestes für mich gegeben. Und für all das, was ich mit ihnen nicht lernen konnte, übernehme ich selbst die Verantwortung und betrachte dies als Entwicklungsaufgabe in meinem Leben. So wird aus Bitterkeit und Schuldzuweisung das Wachsen hinein in das eigene Potenzial entlang einer definierten Entwicklungsaufgabe.

Gerade bei den Eltern meiner Generation, die im Krieg aufgewachsen sind, ist das mitfühlende Verstehen der Schlüssel. Wie hätten sie mir den Umgang mit meinen Gefühlen zeigen können, wenn sie ihre eigenen immer nur kontrollieren mussten? Ich kann inzwischen gut verstehen, warum ‚Funktionieren’ in ihrem Leben mehr Bedeutung hatte als Lebensfreude und Leichtigkeit – und was sie mir davon in bester Absicht weitergegeben haben.

 

In meinem Hoffman Seminar ist mein klares Bewusstsein dafür entstanden, dass ich Gestalterin meines Lebens bin. Durch das Annehmen meiner Lebensgeschichte und dem einverstanden-sein damit hat sich ein neuer Raum geöffnet, von dem ich immer wusste, dass es ihn gibt, aber die Tür zu ihm nicht finden konnte. Meine Lebensqualität und -intensität haben einen Quantensprung gemacht.

Der Unterschied zu mir bekannten Verfahren ist, dass das Hoffman Seminar ein in sich schlüssiger Weg ist, auf dem ein Rädchen in das andere greift und ein intensives emotionales  Nachreifen ermöglicht. Den Teilnehmern wird ein Weg aufgezeigt, Muster zu bearbeiten und alte Verletzungen zu heilen.

Das Verhältnis zu den Eltern verbessert sich in den meisten Fällen eklatant und das führt dazu, dass schmerzvolle Lebensthematiken unterbrochen und nicht in die nächste Generation weitergegeben werden.

Die Trainer des Hoffman Seminars werden zusätzlich zu einer therapeutischen Ausbildung oder einer Ausbildung als Coach innerhalb des Seminars nach strengen Kriterien sehr gründlich ausgebildet. Hierbei stehen die persönliche Entwicklung und die Klärung der eigenen Lebensthematiken im Vordergrund.

 

Die Teilnehmer setzen sich aus unterschiedlichsten sozialen und beruflichen Hintergründen zusammen und sind altersgemischt von circa 20 bis 80 Jahren. Sie haben eines gemeinsam: sie möchten etwas verändern und ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben führen.

Das Seminar kostet 2700€ (für Studenten und Arbeitssuchende 2100€) zusätzlich den Übernachtungs- und Verpflegungskosten in dem jeweiligen Seminarhotel. Jeder Interessent kann sich unverbindlich in einem ausführlichen telefonischen Gespräch beraten lassen.

 

ERFAHRUNGSBERICHTE

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Eine tiefgreifende Erfahrung über 8 Tage ...

Ich hatte schon diverse Seminare und Kurse mitgemacht vor dem Hoffman Prozess (HP), aber der HP war der bis dahin tiefgreifendste Prozess, den ich mitgemacht hatte. Wow! Wie soll ich es beschreiben. Ich habe mehr erfahren über mich und meine Muster als ich jemals gedacht hätte. Ich habe mich nach dem Prozess viel lebendiger gefühlt als lange zuvor. Habe aufgehört zu Rauchen, Alkohol und Kaffee zu trinken. Mein Bruder, dem ich den Prozess auch empfohlen hatte, sagte dazu "eigentlich müsste jeder mal einen HP mitmachen". Wer es sich leisten kann (sowohl finanziell, er ist teuer, aber jeden Cent wert) und sich die Zeit irgendwie nehmen kann, sollte meines Erachtens den HP mitmachen. Ich habe ihn bereits zahlreichen Menschen empfohlen und werde das auch weiterhin tun. Gerade auch für Menschen mit wenig Erfahrung oder wenig Zugang zu psychologisch/spirituellen Kursen/Entwicklung ist er geeignet, da der gesamte Prozess sehr professionell begleitet wird. Ein Tipp noch: der Prozess geht über 8 Tage, anschließend wird empfohlen, das Wochenende auch noch vor Ort (aber ohne Begleitung) zu bleiben: auf jeden Fall so machen!


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Für Veränderungen im Leben ist es nie zu spät

Vor einiger Zeit gab es in meinem Leben einen ausschlaggebenden Punkt, an dem ich erkannt habe, dass nur ich allein das Steuer für mein Glück und innere Zufriedenheit übernehmen kann. Von meinem Grundwesen bin ich ein positiver, offener und fröhlicher Mensch. Ich habe aber - größtenteils unbewusst - mir auferlegt funktionieren zu müssen, die negativen Erfahrungen immer schön zu verdrängen und in vielen Situationen gelächelt, auch wenn mir nicht danach war. Bloß keine Schwächen zeigen. Ich habe mich selbst den Menschen, die ich liebe, nicht richtig gezeigt bzw. ihnen gegenüber geöffnet. Das alles hat mich so viel Kraft gekostet, dass ich u.a. komplett die Leichtigkeit in meinem Leben verloren habe. Durch eine Bekannte habe ich von dem Hoffman-Prozess erfahren. Sie hat den Prozess schon vor über 10 Jahren gemacht und ihre Begeisterung dafür hält bis heute an. Sie hat mir nichts von dem genauen Ablauf oder die Inhalte berichtet, lediglich dass ich mir beim Hoffmann-Prozess meine Geschichte bzw. Kindheit anschaue. Und das war auch gut so. Ich habe ihr vertraut, das Seminar für August gebucht und bin relativ ohne Erwartungen dort hingefahren. Heute - 3 Wochen nach Absolvierung dieses Prozesses- kann ich nur sagen, dass ich ihr dankbar für diesen Tipp bin und es die beste Entscheidung war, die ich in den letzten Jahren für mich getroffen habe. Nach dieser einen Woche habe ich meine Leichtigkeit wieder, bin mutig und selbstbewusster geworden, habe die Achtsamkeit für mich entdeckt, bin viel mehr im Jetzt und kann mich zeigen so wie ich bin. Natürlich ist mit dem Beenden des Seminars nicht alles erledigt. Jetzt heißt es üben und sich all den Herausforderungen im Leben zu stellen, aber es macht mir auch unglaublichen Spaß. Ich fühle mich angekommen. Die Trainer waren jeder auf seine Weise spitze und haben uns perfekt angeleitet, damit jeder Teilnehmer für sich seine Erkenntnisse aus dem Seminar ziehen konnte. Ich bin unendlich dankbar, dass ich all diese Erfahrungen gemacht habe und spüre wie auch mein Umfeld positiv auf meine Veränderung reagiert. An dieser Stelle möchte ich auch noch erwähnen, dass das Gruppengefühl während des Seminars unglaublich schön war und der Kontakt untereinander auch nach dem Seminar größtenteils besteht. Ich glaube sogar, dass sich hieraus Freundschaften entwickeln. Ich bin jedenfalls so begeistert und neugierig, dass ich für Januar direkt den Fresh-up Kurs buche und mich schon heute darauf freue.


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Belastendes aus der Kindheit loslassen

Als ich mich wieder einmal einige Tage mit depressiver Verstimmung quälte und mein Gedankenkarussell wie wild die wiederkehrenden Fragen durch meinen Kopf schoss: "Wo komm ich eigentlich her, wer bin ich, was macht mich aus, wo will ich hin, komme ich denn niemals irgendwo an?" empfahl mir eine Bekannte, die in ihrer Kindheit schwer traumarisiert wurde, das Hoffman-Seminar. Erst mit Mitte 40 konnte ich mir eingestehen, dass ich neben wunderschönen Erlebnissen in der Kindheit auch Vieles durchmachen musste, das mir Seelenwunden hinterlassen hat. Immer und immer wieder kamen gewisse Themen an die Oberfläche und ich wusste, ich muss etwas unternehmen, damit sich der Schmerz auflöst und mich nicht weiter gefangen hält. Schon lange hatte ich das Gefühl, die kleine verletzte Catharina kauert irgendwo in meinem Innern. Nie ist sie richtig abgeholt, aufgefangen und getröstet worden. Immer und immer wieder fällten ihre Eltern existentielle Entscheidungen über ihren Kopf hinweg, liessen sie alleine, werteten sie ab. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich damit abzufinden, weiter zu funktionieren und ihren Schmerz irgendwie mit sich selbst auszumachen. Das hat Spuren hinterlassen und sich im Erwachsenenleben oftmals wie eine Klammer ums Herz gelegt. Während des Hoffman-Prozesses konnte ich alles Verletzende aufdecken, aufarbeiten und loslassen. Ich konnte mich von Wut und Unverständnis gegenüber meinen Eltern befreien, ihnen verzeihen und einen versöhnlichen Weg für den weiteren Kontakt finden. Für mich hat das Hoffman-Seminar einen nachhaltigen Heilungsprozess in Gang gesetzt. Unsere vier Trainer haben uns sehr professionell und einfühlsam durch den Prozess begleitet. Aber auch mit der nötigen Rigorosität, wenn es um die Aufdeckung unvorteilhafter Verhaltensmuster ging. Die 8 Tage waren intensive Arbeit an der eigenen Geschichte und am eigenen Verhalten. Die gruppendynamischen Prozesse haben dabei enorm gut geholfen. Ich habe viel Negatives loslassen können und fühle mich ermutigt, die nächste Phase in meinem Leben selbst aktiv zu gestalten und zwar so, wie es zu mir und meinem Wesen passt. Fast wünschte ich mir, ich hätte diesen Prozess bereits durchlaufen, bevor ich selbst Kinder hatte. Ich hätte Vieles noch besser verstanden. Jeder, der seelische Altlasten aus der Kindheit mit sich herumträgt, wird sich durch den Hoffman-Prozess von vielen einschränkenden Mustern befreien und ein zufriedeneres und selbstbestimmteres Leben führen können.


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Wendepunkt

Vor sechs Jahren habe ich den Prozeß in Sedlbrunn mit den wunderbaren Trainern Elke, Holger und Jochen erleben dürfen. Das in den damals insgesamt 10 Tagen Erlebte war und ist mir ein BIS HEUTE fortwirkender Zauber und wunderbare Erfahrung, ein Wendepunkt in meinem Leben, in welchem ich bis dahin von einem zum nächsten - auch äußeren? - Erfolg gerannt war, ohne zu begreifen, was mich denn hierzu so ruhelos antrieb und mir gleichzeitig Kopf- Kreuzschmerzen und eine häufig miese Stimmung bescherte. Es war in diesen Tagen dass bewußt ich fühlte, be-griff und damit endlich verstand die Urgefühle unseres menschlichen und damit meines Seins als Liebe und Angst; Ich habe erfahren daß ich bin, was ich denke, was ich sage, wie ich handle, dass nicht das Sein das Bewußstein prägen muß, ich indes bereits handle indem bewußt ich den Gedanken vor das Wort stelle, denn am Anfang steht nicht das Wort, sondern die Idee davon: Die Handlung steht am Anfang und am Ende. Verantwortlich zeichne allein ICH. Die Kraft hierzu ist in mir, denn alles was um mich ist, ist auch in mir. Es ist eines, sich der Gedankenwelt der Stoa, Epikurs oder Buddhas mit dem Verstand nähern zu wollen. Es ist ein anderes, dieses jahrtausende alte Wissen erfühlend, ertastend im Rahmen auch umfassender Körperarbeit tatsächlich auch emotional zu be-greifen. Mein Schlüssel hierzu war das Erleben, das Erfahren und das Fühlen in diesen 10 Tagen in Sedlbrunn, der Prozeß der mit seinen Werkzeugen mir zeigte, wie ich, wenn ich will, mein emotionales Gehirn neu programmieren kann. Der Prozeß war nicht das Ende, sondern der Beginn lustvoller Arbeit an meinem Wandel zu für mich glücklichen Veränderungen im Erleben nicht nur meiner Eltern, sondern auch meiner eigenen Kinder, meiner Frau, meiner Freunde und meiner Angestellten. Der Prozeß war damit das größte Geschenk, das ich mir und den Menschen um mich machen konnte. Der ins Innere Reisende findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist dann die vielleicht höchste Form des Reisens (Laotse) , die höchste Form des Glücks. Die Erfahrungen aus dem Hofmann Prozess mit seinen Werkzeugen und seinem humanistischen Denksansatz, Übungen unter Einbezug aktueller Erkenntnisse aus der Hirn- und Bewustseinsforschung sind auf dieser Reise bis heute mir wichtige Schlüssel.


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