Holotropes Atmen

Stanislav Grof



Holotropes Atmen ist eine Technik zur Therapie von psychischen, psychosomatischen und psychiatrischen Störungen. Ziel ist die Bearbeitung und Integration von Persönlichkeitsanteilen.

 

KURZVERSION

Das Holotropes Atmen wurde von Stanislav Grof entwickelt und soll dem Klienten die Erfahrung von innerlich verborgenen »Bewusstseinsregionen« ermöglichen. Durch schnelles und tiefes Atmen (Hyperventilation) und unterstützt durch bestimmte Musik, gelangt der Klient in eine Art Trancezustand und kann dadurch veränderte Bewusstseinszustände erleben. Der Prozess dauert zwischen 1,5 und 3 Stunden. Die Klienten liegen mit meist geschlossenen Augen auf einer Matratze und werden von einem Therapeuten begleitet. Im Laufe des Prozesses kann es zu starken emotionalen Ausbrüchen (Katharsis) kommen, die der Therapeut durch Körperarbeit (z.B. Druckmassage) unterstützt/auffängt. Im Anschluss daran gibt es eine nonverbale Reflexion des Erlebten, zum Beispiel durch malen oder zeichnen. Zum Abschluss wird das Erlebte in der Gruppe im sogenannten Sharing geteilt. Holotropes Atmen wird oft als Ergänzung zu klassischer Psychotherapie-Verfahren zur Überwindung von Blockaden oder generell als Bestandteil der Transpersonalen Psychotherapie verwendet.

 

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