NLP (Neurolinguistisches Programmieren)

Richard Bandler, John Grinder (USA)



Sammlung von Methoden und Techniken zur Veränderung und Verbesserung der Kommunikation mit sich und anderen.

KURZVERSION

NLP ist ein Werkzeugkasten aus verschiedenen Methoden und Ansätzen zur Veränderung psychischer Abläufe. NLP beinhaltet Strategien, besondere Leistungen bei sich und anderen abzurufen und generell die Qualität des persönlichen Erlebens zu optimieren. Zudem bietet es Modelle zum besseren Verstehen von Kommunikation und so zu einer gelungenen Kommunikation mit sich selbst und anderen beizutragen.

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PERSÖNLICHE EXPERTENMEINUNG

Martina schmidt tanger Martina Schmidt-Tanger, Dipl.-Psychologin, zählt in Deutschland zur ersten Generation der NLP Lehrertrainer und Coachingausbildern. Sie ist Mitglied der Ausbildung und Fortbildungskommission (AFK) des DVNLP und leitet ihr eigenes Ausbildungsinstitut. www.NLP-professional.de. Als mehrfache Buchautorin zu den Themen NLP und Coaching hat sie einen entscheidenden Anteil an der Anwendung und Verbreitung des NLP in Deutschland. Ihre Expertise im Bereich Business NLP gibt sie in zahlreichen Artikel und Kongressvorträge weiter, sie ist Key Note Sprecherin zum Thema Charisma und seit mehr als 20 Jahren zertifizierungsberechtigte Ausbilderin.

Wer macht NLP? 

 

NLP sensibilisiert und erweitert Ihre Wahrnehmung und damit Ihre Welt. Teilnehmer, die berufliche Fort- und Weiterbildung, persönliches Wissen und persönliche Entwicklung suchen, kommen zum NLP. Private Nutzungswünsche und konkretes berufliches Interesse sind ungefähr gleich verteilt. NLP ist kein trockenes theoretisches Wissen, es ist lehr- und lernbar und bereichert den persönlichen Erfahrungshorizont und die eigenen kommunikativen Fähigkeiten. Therapeutisch angewendet kann es effektiv bei persönlichen Problemen helfen, im Berufsleben unterstützt es beim Kontakt, bei wichtigen Gesprächen, bei der Zielerreichung, Motivation, im Team und bei der Konfliktbewältigung. 

NLP ist eine der wichtigsten Methoden, die auf hirngerechte Art solche Veränderungen anstößt. Das NLP wird von seinen Kritikern gern als schlichte, weil zu positive, „amerikanische“ Methode betrachtet, die dem intensiven „Durcharbeiten und Erkennen“ alter Probleme eher zurückhaltend gegenüber steht. Aber auch hier gibt es zwei Seiten. Wird NLP in manchen Bereichen eher oberflächlich und werkzeugmässig angewandt (Verkauf) gibt es anderen Bereich und Anwendungsfelder wo mit therapeutische Geisteshaltung und Erfahrung tiefgreifende Veränderungen und auch seelisch, emotionale Heilung mit NLP ermöglicht werden.

 

Gibt es Gefahren? 

Jede Methode, die funktioniert und Ergebnisse bringt, kann auch missbraucht werden. Die Frage ist jedoch immer was mache ich mit meinem Wissen, mit welcher Verantwortung gehe ich mit meinem Wissenszuwachs und den zugehörigen Werkzeugen um? Als Beispiel lässt sich ein brennendes Streichholz betrachten. Ich kann damit eine Kerze anzünden, um zu zweit einen wunderschönen Abend zu erleben, ich kann aber auch Häuser damit in Brand stecken. Die Verantwortung für die Anwendung liegt bei jedem selbst und natürlich in der Art der Vermittlung durch den Trainer. Daher ist es wichtig, beim NLP nicht nur eine Aneinanderreihung von Techniken zu unterrichten, sondern NLP als Einstellung zu leben. Hier sind psychologisch/philosopisch geschulte NLP-Lehrtrainer (eventuell mit Studium) eindeutig zu bevorzugen. Viele Anwender sind mit den psychologischen und philosophischen Grundlagen des NLP nicht vertraut und auch manche Ausbilder bewegen sich, was Reflexion und Wissen betrifft, auf dünnem Eis.

Je länger und tiefgreifender sich jemand mit NLP befasst, desto stärker wird der Aspekt auf Kooperation, Entwicklung eigener Potenziale und Verantwortung liegen. Es geht um langfristige Verbesserungen, Effektivierung der eigenen Anstrengungen, stabile Veränderung hin zu gewünschten Ergebnissen und der Ermöglichung von bereichernden persönlichen Erfahrungen.  Das Selbstverständnis des NLP-Anwenders, seine Ausstrahlung, seine Hoffnung, sein positives Menschenbild – all das spielt eine entscheidende Rolle. Und da ist das NLP so gut wie seine Anwender.

 

 

Woran erkennt man einen guten NLP-Trainer?

· Sie haben konkrete, solide Erfahrungen bei der Umsetzung von NLP (Coaching, Therapie, Projekte in Betrieben, Pädagogik etc.) und nicht nur selbst eine NLP Fortbildung besucht (im schlimmsten Fall ein paar Bücher gelesen). 

· Sie sind belesen und breit ausgebildet und kennen/können noch andere psychologisch-therapeutische Methoden.

· Sie haben einen breiten Erfahrungshintergrund in der Veränderungsarbeit, sind sicher, klar und souverän. 

· Wenn Sie "Business" NLP anbieten, kennen Sie sich wirklich in der Industrie und Wirtschaft aus und arbeiten nicht nur auf therapeutischem Hintergrund. Ebenso andersherum.

· Sie sind keine Gurus, sondern sehen NLP realistisch, offen und unverkrampft. 

· Sie machen NLP nicht erst seit gestern, sondern sind in der Methode, manchmal schon Jahre lang, auch geistig zuhause. Sie kennen ihre Möglichkeiten und Grenzen.

· Sie vermitteln nicht nur ein paar Techniken und Tricks, sondern auch die zugehörige Geisteshaltung der humanistischen Psychologie. Das ist spürbar und sichtbar.

· Sie gefallen sich nicht in der Rolle des eitlen „Zaubermeisters“, sondern geben die Kunst des NLP wertschätzend weiter.

· Sie fördern die Wahrnehmungs- und Handlungsflexibilität des Teilnehmers und grenzen sie nicht ein.

· Sie leben nicht von Übertreibungen in ihren Seminarankündigungen, sondern von einem

· durch längere Arbeit aufgebauten guten Ruf und Empfehlungen.

· Sie fühlen sich der Methode emotional verbunden, weil sie auch ihr Leben verbessert hat.

 

 

NLP verantwortlich und reflektiert lehren und lernen

NLP-Lehrende und Anwender sollten die gedanklichen Grundlagen des NLP nicht nur kennen, sondern auch verinnerlicht haben: die humanistischen Psychologie (entwicklungsorientiertes Menschenbild), den verantwortlichen Hedonismus (gemeinschaftsorientiertes Glücksstreben), den Konstruktivismus (subjektives Erleben zu achten statt „Wahrheiten“ zu kennen) und die Hirnforschung (naturwissenschaftliche Erkenntnisse statt esoterischer Erklärungen). Und sie sollten das wichtigste Element beherzigen: einen State- und nicht einen Traitansatz (Fließeigenschaften statt Charakterdiagnose) zu lehren. NLP wurde entwickelt Menschen zu helfen, ihre persönliche Freiheit in befriedigender, versöhnter und verantwortlicher Art und Weise zu leben und Lösungen für  Herausforderungen in einer Welt zu finden, die sich stets verändert.

Das Kernanliegen Richard Bandlers, formuliert vor vielen Jahren, gilt noch immer: „NLP is not about therapy, it is not about marketing, it is not about hypnosis! – NLP is about freedom!! – Freedom from all the conditioning and learned believes that are governing our lives.“

NLP hat aufgrund seiner universellen Einsetzbarkeit einen hohen ethischen Anspruch an jeden, der es verwendet. NLP ist ein State of the Heart und hat mein Leben im größten Masse positiv beeinflusst und in den 25 Jahren in denen ich NLP lehre, höre ich dies ebenfalls von vielen meiner Teilnehmer und ich freue mich jedes Mal, das andere genauso profitiert haben und ein bisschen selbstbestimmte, glücklicher, erfolgreicher, gesünder, fröhlicher und bewusster werden. Make a difference .
 

ERFAHRUNGSBERICHTE

Tanja neu

Ein bunter Methodenkoffer

Ich habe schon während meines Psychologie-Studiums eine Practitioner-Ausbildung begonnen, weil ich auf der Suche nach praktischer Lebenshilfe war. NLP war mir zwar etwas suspekt mit seinem komischen „Programmieren“, aber die Neugier siegte. Im nachhinein betrachtet war es eine sehr gute Entscheidung, dass ich mich darauf eingelassen habe. Meine Ausbildungen waren eine Zeit wertvoller Selbsterfahrung. Ich habe mich dadurch selber besser kennen gelernt, konnte alte Familienthemen zum Guten klären und habe gelernt, wie eine gelungene Kommunikation mit mir selbst und anderen funktionieren kann.
Vielleicht lag es auch an meinem Lehrern, dass ich durchweg hilfreiche und lehrreiche Erfahrungen mit NLP gemacht habe. Es gibt so viele unterschiedliche Anbieter auf dem Markt, dass es wichtig ist, das zu den eigenen Werten am besten passende Institut zu finden. Was mich am NLP begeistert, sind zum einen die Grundannahmen, also die Haltung sich selbst und der Welt gegenüber und das lösungs- und ressourcenorientierte Denken und Intervenieren. Zum anderen der Methodenkoffer, also die Vielfalt an kreativen und eleganten Ansätzen, um Probleme anzugehen, zu träumen und seine Ziele zu verwirklichen.
Diesen Manipulationsvorwurf der dem NLP anhaftet konnte ich nie ganz nachvollziehen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich in meinen Ausbildungen gehirngewaschen werde und ich habe meines Wissen nach NLP auch nie bewusst eingesetzt, um meine Mitmenschen gegen ihren Willen zu manipulieren, wenn das überhaupt möglich ist.


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Kann das Leben erleichtern

Mit NLP habe ich angefangen, als ich eine Führungsposition bekam. Ich wollte mich stärken und lernen wie ich 20 Mitarbeiter führen kann. Gelernt habe ich sehr viel über mich. Und auch über Führung. Ich glaube, meine Mitarbeiter waren mir dankbar, dass ich so klar und führend war. Das hätte ich ohne das NLP Wissen nicht geschafft. Ich konnte nicht aufhören, weil ich die Methoden einfach so gut fand und bereichernd für mein Leben, dass ich nun Lehrtrainer und Coach bin. Und das war eine sehr gute Entscheidung. Jeder Cent und jede Minute die ich investiert habe, war es wert. Darüber hinaus habe ich noch unglaublich spannende Menschen kennengelernt. Wenn man möchte, schaffen die NLP- Methoden Frieden mit Dir selbst, mit den Anderen und mit der Welt.


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Veränderung

Ich begann mich auf Empfehlung einer Freundin mit NLP zu beschäftigen: „Probier das mal aus. Das wird Dir gefallen. Du bist doch Wissenschaftler.“ Ich hatte Ihr vom Job erzählt, wo ich gerade konkret mit einer neu übernommenen Führungsaufgabe recht überfordert war. Ich hatte mich immer als jemanden definiert, der im Prinzip mit den meisten Menschen gut klar kommt, Konflikte angeht - da wo sie Sinn machen - und der sachlich bleiben kann. Nun fand ich mich in einer Situation wieder, wo ich merkte, dass Entscheidungen von mir erwartet wurden, die sich in die Angelegenheiten von anderen einmischen - für die ich nun ja verantwortlich war, dass es da dann durchaus Wiederstände gab und dass von mir Bewertung erwartet wurde … Lob, Tadel, Kritik, sowas … na, ich hab mich dann mit NLP beschäftigt und was mir von Anfang an sehr imponierte, sind 3 Aspekte: NLP steht jedem absolut wohlwollend gegenüber, NLP hat einen kognitiven Ansatz und ist damit ein nicht-emotionaler Zugang zu Alltagsthemen für verkopfte Menschen wie mich und NLP gibt jedem sein oder jeder ihr Schicksal in die eigene Hand, keine Ausreden. Nun praktiziere ich schon viele Jahre NLP und bin immer noch überfordert von vielen Situationen … im Beruf und auch privat. NLP hat keinen Supermenschen oder Allesversteher aus mir gemacht. Was ich mit NLP gelernt habe ist eine grundlegend andere Art der Kommunikation, bewussteres Handeln, mich weniger manipulativ einzumischen und auch meine Mitmenschen und mich selbst weniger stark zu bewerten. Das hat mit der Zeit einiges verändert. Eine Veränderung die ich gerne weiterempfehle.


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Klarheit im Kopf

Ich habe schon bei verschiedenen Gelegenheiten Coaching in Anspruch genommen. Meist ging es um Themen wie berufliche Perspektiven und Positionierung, da ich dazu tendiere, mich in zu vielen verschiedenen Projekte zu "verzetteln". Vor Kurzem war es mal wieder soweit, und ich wusste gar nicht mehr wo oben und unten ist, und warum ich die ganzen Projekte überhaupt angefangen hatte. Chaos im Kopf und akute Arbeitsüberlastung führten zu einer Art "Schockstarre". So konnte es nicht weitergehen, ich brauchte Hilfe von aussen. Bereits in der ersten Sitzung ist mir vieles wie Schuppen von den Augen gefallen, und ich habe erkannt, das ich eigentlich genau das Gegenteil von dem tue, was ich erreichen möchte. Und mir ist auch viel klarer warum ich mich so verhalten habe. Die vielen Stimmen in meinem Kopf haben plötzlich Sinn ergeben. Ich konnte sofort einige Massnahmen in die Praxis umsetzen. Das Ergebnis war ein unglaublich befreiendes Gefühl und wieder mehr Klarheit. Ich denke es wird sicherlich noch etwas dauern, bis sich das alles verfestigt hat, und es gibt natürlich keine Garantie dass ich nicht wieder in die gleiche Falle tappe. Aber nun weiss ich, dass man mit einem professionellen Coach auch schnell wieder Klarheit bekommen kann. Einen Stern ziehe ich ab, da ich vorher schon einmal ein NLP-basiertes Coaching gemacht hatte, das weit weniger effektiv war als das jetzige.


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mein Grundhandwerkzeug als Coach

Als Coach und Psychotherapeutin benutze ich NLP als mein Grundhandwerkszeug. NLP ist für mich ein einmaliger Methodenkoffer von Therapie- und Coaching-Tools, der es sich zum Ziel gemacht hat, effektiv und spürbar in kurzer Zeit auf die verschiedensten Arten und Weisen von einem Problem zu einer Lösung zu führen. Ich kann mir ein Arbeiten ohne NLP gar nicht vorstellen, denn mit NLP ist es möglich, die Struktur der subjektiven Erfahrungen eines Menschen zu erforschen und darüber hinaus das Erleben dieser Erfahrungen zu verändern.

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Ein Mensch, der bei einem Unfall traumatisiert worden ist, ist aufgrund seiner EIGENEN Wahrnehmung traumatisiert worden: Vielleicht sieht er das Blut, das er gesehen hat, immer noch fließen (obwohl es ja gar nicht mehr fließt), vielleicht sah das rote Blut auf dem dunklen Teer für ihn einfach furchterregend aus (obwohl das Blut auf dem weißen Bettlaken im Krankenhaus später ihn nicht mehr gestört hat)... Diese eigene, subjektive Wahrnehmung gilt es dann so zu verändern, dass das Furchterregende nicht mehr gespürt wird oder die Erinnerungen nicht mehr unangenehm sind. Mit Hilfe von NLP kann ich als Coach sehr zielgerichtet diejenigen Momente eines Problems suchen, finden und verändern, die schmerzhaft in Körper, Geist oder Psyche weitergewirkt haben und dann neue Verarbeitungs-, Lösungs- oder Heilungsprozesse einleiten, die das Erleben der Person zum Positiven verändern.

Darüber hinaus schätze ich NLP auch wegen seiner positiven „Vorannahmen“, die es entwickelt hat, um menschliche Kommunikation und Verhalten zu erklären und das ethische Vorgehen des Coachs oder Therapeuten zu begründen. Diese beinhalten, dass das Nicht-Funktionieren einer Coaching- oder Therapiesitzung auf die mangelnde Flexibilität des Coachs oder Therapeuten zurückzuführen ist und nicht auf ein Unvermögen des Klienten. Der Klient ist der Best-Wissende um sein Problem und er hat die Hoheitsverfügung über Sinn und Zweck des gemeinsamen Arbeitens. Er ist der Wissende um den Inhalt des Problems, der Therapeut ist lediglich der Prozessinitiator und Prozessbegleiter, der den Klient vom Problem zu einer Lösung führt. Dieses Verständnis steht im Gegensatz zu vielen anderen Therapieansätzen, deren Vertreter oft meinen, besser als ihre Klienten zu wissen, wo der Hase lang läuft.


Veranstaltungen

COACHES / THERAPEUTEN DIE MIT NEUROLINGUISTISCHES PROGRAMMIEREN ARBEITEN

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