The Work

Byron Katie



The Work ist ein Weg, stressvolle Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen. Er besteht aus vier Fragen und Umkehrungen des Gedankens.

KURZVERSION

The Work ist ein fest stehender Begriff für ein "System der Selbsterkenntnis". Im deutschen hat sich ebenfalls der Begriff die Work (die Arbeit) etabliert. The Work setzt an den Gedanken und Urteilen an, die als stressvoll und belastend empfunden werden. Beispielsweise ein Gedanke wie "Meine Mutter respektiert mich nicht" oder "Mein Chef sollte auf mich hören". Die Idee dahinter ist, dass Menschen permanent Gedanken und Bewertungen über die Welt haben, auch wenn sie sich dieser nicht bewusst sind. Wenn man seine stressvollen Gedanken glaubt, kann das belastend und schmerzvoll sein. Diese Gedanken werden mit The Work identifiziert und dann mit vier bestimmten Fragen untersucht. Anschließend werden Beispiele für sogenannte Umkehrungen gesucht. The Work ist inhaltlich nicht an ein bestimmtes Problem oder Symptom gebunden, sondern kann sehr breit angewendet werden auf Themen wie Partnerschaftskonflikte, existentielle Sorgen, gesundheitliche Themen usw. Durch The Work können Anwender zu mehr Klarheit oder innerer Balance finden und ihren Handlungsspielraum erweitern.

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PERSÖNLICHE EXPERTENMEINUNG

Ralfgiesen

Lehrtrainer und Lehrcoach, DVNLP, Certified Facilitator (ITW) und Lehrcoach für The Work (vtw). Er war 6 Jahre im Vorstand des "Deutscher Verband für Neurolinguistisches Programmieren" (DVNLP) engagiert und ist seit 2009 Vorstandsvorsitzender des "Verband für The Work of Byron Katie e.V." Er hat ein Buch über The Work geschrieben, das im März 2015 im Goldman Verlag veröffentlicht wurde: Beziehungsprobleme gibt es nicht. Mit The Work zur glücklichen Partnerschaft.

Bereits in meinem Studium (Lehramt/Pädagogik) habe ich mich intensiv mit Methoden zum persönlichen Wachstum beschäftigt. Später habe ich das im außeruniversitären Bereich vor allem mit dem Neuro-linguistischen Programmieren (NLP) und der "Psychologie of Vision" von Lency und Chuck Spezzano fortgesetzt. Als ich 2003 zum ersten Mal The Work erlebte, wusste ich gleich, dass mich das lange beschäftigen würde. Zu diesem Zeitpunkt schwirrten so viele stressvolle Gedanken über meinen damaligen Partner und unsere Beziehung in meinem Kopf, dass ich nicht in der Lage war, meinen Urlaub auch nur einen Tag zu genießen. Ein Kollege, der gerade ein Seminar bei Byron Katie besucht hatte, und den ich auf Ibiza traf, schlug mir vor, all diese stressvollen Gedanken, die mich beschäftigten auf´s Papier zu bringen, um mich anschließend durch den Prozess der vier Fragen zu begleiten. Diese erste Untersuchung hatte einen durchschlagenden Erfolg, von jetzt auf gleich war der Urlaub gerettet. Außerdem beschloss ich, mich näher mit The Work zu beschäftigten. Es folgten die ersten Versuche im Begleiten anderer und - weil auch das so wunderbar funktionierte - wollte ich Byron Katie persönlich kennen lernen und buchte meine ersten beiden Seminarwochenenden für den Sommer 2004.

Die Wartezeit vertrieb ich mir mit dem Lesen von Katies Büchern, die mich allerdings zunächst eher enttäuschten. Beim ersten Workshop in London war dann allerdings das Gegenteil der Fall. Ich war begeistert von den Prozessen zwischen Katie und den Teilnehmern und von der Veränderung, die ich live erlebte. Nach dem zweiten Workshop in Amsterdam lud ich Katie für das folgende Jahr nach Berlin ein und war erfreut, dass sie spontan zusagte.

Im Anschluss an den Workshop in Berlin (2005) folgte meine Teilnahme an der School (2006) und eine Phase des hauptberuflichen Arbeitens für Katie in den USA (2007). Anschließend verbrachte ich mit meinem Partner ein paar Monate in Indien. Dort machten wir Yoga und The Work zu unseren täglichen Begleitern und je länger das dauerte, desto weniger wollten wir damit wieder aufhören. Kurz darauf fanden wir uns auf einer mallorquinischen Finca wieder, deren Türen wir für alle öffneten, die mit uns worken wollten (2008 - 2013). Und während ich dies schreibe, neigt sich unser eingeschobenes, ausführliches Sabatjahr dem Ende und ab/seit Mai 2015 sind wir wieder auf Mallorca zu finden. Dieses Mal in einem größeren Haus und immer noch mit der gleichen Idee. Wir möchten interessierten Menschen die Gelegenheit geben, die Kraft zu erleben, die in den eigenen Antworten auf diese wunderbaren 4 Fragen und den Umkehrungen steckt. Aus vielen Teilnehmern und Kollegen sind in der Zwischenzeit Freunde geworden. Für viele ist The Work inzwischen eher eine Lebensphilosophie auch wenn sie als Coaching-Methode hervorragend funktioniert.

Von kostenlos bis teuer

Byron Katie ist es ein Anliegen, das alles, was es braucht, um The Work anzuwenden, kostenlos auf ihrer Website zur Verfügung steht - in möglichst vielen Formen (Text, Audio, Video, Downloads) und in möglichst vielen Sprachen (derzeit 23). Diese Datenbank wird beständig erweitert und ausgebaut. Es gibt inzwischen hunderte von Videos, die zeigen, wie Byron Katie andere Menschen begleitet. Sogar eine kostenlose "Helpline" wird angeboten - unterhalten von den Begleitern, die sich in der Ausbildung befinden. Dort kann jeder anrufen, der The Work einmal ausprobieren möchte.

Die neuntägige "The School for The Work" hat dagegen einen recht stolzen Preis (ca. 4.000 Euro inkl. Unterkunft und Verpflegung für 9 Tage). Das wird einerseits häufig kritisiert und andererseits ist mir noch niemand begegnet, der/die die dort gemachte Erfahrung wieder eintauschen und den gezahlten Betrag erstattet bekommen möchte.

Zum Glück gibt es auch ein großes Angebot dazwischen. Menschen im In- und Ausland, die sich selbst oft jahrelang mit der "Methode" beschäftigt haben, bieten kurze und längere Workshops in kleineren und größeren Gruppen an, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Qualifizierte Begleiter, die eine Ausbildung durchlaufen haben, sind auf internationaler Ebene zu erkennen am "Certified Facilitator" Logo des Instituts für The Work (ITW) und im deutschsprachigen Raum am "Lehrcoach (vtw)" oder "Coach (vtw)"" Logo des Verband für The Work.

Insgesamt wird das Angebot damit wunderbar dem gerecht, dass man The Work sehr wohl alleine praktizieren kann und dass externes Feedback oder das Worken in einer Gruppe hilft, die eigenen blinden Flecken zu erkennen.

10 Jahre später

Auch nach 10 Jahren mit diesen Fragen und Umkehrungen fasziniert The Work mich immer noch. In diesen Jahren wurden "unangenehme Gefühle", die in mir auftauchten immer mehr zu willkommenen Helfern, zu "Hinweisen", dass gerade ein Gedanke in mir arbeitet, den es sich zu untersuchen lohnt. Diese Art von "Gefühlen" ist immer weniger etwas Unangenehmes, das hoffentlich möglichst schnell verschwindet. Es ist ein Hinweis, dass mein Verstand etwas übersieht, dass ich beim Worken wieder-entdecken werde. Jede einzelne dieser Entdeckungen lässt mich wachsen und reifen.

Ich habe ja eingangs bereits erwähnt, dass mich insbesondere stressvolle Gedanken über meinen Partner bzw. über unsere Partnerschaft beschäftigten. Und je mehr ich zu Beginn dazu workte, desto länger wurde die Liste an stressvollen Gedanken, die ich wahrnehmen konnte. Zwischendurch erschien es mir wie eine Sysiphus Aufgabe, sich dem zu widmen. Und heute bin ich dankbar, auf diesem Weg geblieben zu sein. Ich liebe ansonsten die Abwechslung, verreise selten an einen Ort zweimal und die Spielfilme, die ich mehrmals gesehen habe, kann ich an einer Hand abzählen. Die 4 Fragen hingegen kann ich mir täglich stellen, ohne dass es langweilig wird - vielleicht weil die Antworten jedes Mal andere sind. Und heute würde sagen, dass ich niemals zuvor glücklicher war, weder mit mir allein, noch in einer Beziehung.

Ich glaube heute, dass die Untersuchung der eigenen (stressvollen) Gedanken ein Weg ist, der niemals beendet ist. Nicht ein mögliches Ziel steht im Vordergrund, sondern auf diesem Weg unterwegs zu sein. Früher bestand mein Leben - und vor allem meine Beziehung - aus vielen grauen Tagen, mit heftigen Gewittern und zum Glück gab es hin und wieder auch mal Sonne. Heute ist der Sonnenschein eher die Regel und manchmal wird er unterbrochen von einem heftigen Gewittern. Graue Tage sind hingegen sehr, sehr selten geworden.

ERFAHRUNGSBERICHTE

Tanja neu

Ein sehr hilfreiches "Werkzeug" für stressvolle Themen

Als ich 2006 das erste Mal The Work erlebte, fand ich sie ganz o.k., konnte aber nicht wirklich etwas damit anfangen. Im selben Jahr erlebte ich Byron Katie bei einem Wochenendseminar sogar live in Berlin, aber auch da sprang der Funke noch nicht richtig über. Ich fand The Work ziemlich verkopft und den Hype um diese ältere, wenn auch sehr sympathische Lady, die einfach jeden nur Schätzchen nennt, befremdlich. Damals steckte ich in einer beruflichen Krise und ich erinnere mich noch, wie schwer es mir fiel, mich auf den Prozess der Work wirklich einzulassen. Die Work verlangt einem ab, aus der eigenen Opferhaltung auszusteigen und Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Das ist manchmal eine bittere Medizin, aber sehr heilsam. Je vertrauter ich aber mit den vier Fragen und Umkehrungen und der Denke hinter der Work wurde, desto leichter fiel es mir, mich auf den Prozess einzulassen. Ich spürte auch, dass sich etwas in mir löst, das ist nicht mehr so verkrampft festhalte an alten leidvollen Geschichten, die mich oft gelähmt und beschränkt hatten.

2009 habe ich meine erste "School" bei Byron Katie absolviert. Ein 9tägiges Intensivse-minar. Es war nicht ganz billig (ca. 4000 Euro mit Unterkunft und Verpflegung) und es war auch nicht immer ein Zuckerschlecken, da man sich neun Tage lang mit allen relevanten Lebensthemen intensiv auseinander setzt (Beziehungen, Vergangenheit, Körper, Geld usw.) Und es war ein sehr inspirierendes Seminare. Oft verpufft der Rausch eines Seminars im Dschungel des Alltags wieder ziemlich rasch. Die "School" war für mich nachhaltig wirksam, zum einen wegen der Unterstützung durch das anschließende Buddy-Programm, bei dem man über mehrer Wochen verschiedene Workpartner zum wor-ken zugelost bekommt. Zum anderen, weil ich mit der Work ein einfaches tool an die Hand bekommen hatte, um mich eigenständig und unabhängig von einem Lehrer oder Meister zu unterstützen. Byron Katie ist wirklich eine charismatische, kluge und humorvolle Frau. Es ist ein Genuss sie zu erleben und ihr zuzuhören. Aber es braucht sie nicht, damit die Work funktioniert. Und das finde ich gut.

Ich habe danach noch zwei weitere „Schools“ besucht und bin auch in das Zertifizierungsprogramm vom Institute for The Work eingestiegen. Die Work ist dadurch wie eine Routine für meinen Verstand geworden. Wenn mich etwas total aus der Bahn wirft oder stresst ist dieser Impuls da mich zu fragen „Ist das wahr – was ich da gerade denke“. Für diese einfache Struktur die The Work mir gegeben hat, bin ich sehr dankbar. Für mich ist die Essenz aus der Work, dass Gedanken und Bewertungen Stress erzeugen und dass ich diese Gedanken überprüfen kann. Das finde ich ungemein tröstlich und hilfreich.


Sepp fennes2

The Work - ein Weg von vielen - und ein sehr guter!

Ich bin The Work Ende 2006 in einer Work-Gruppe von Anyma Wögerer begegnet und es hat mich sofort fasziniert. Ich war nach einer jahrelangen Depression mit monatelanger Schlaflosigkeit sehr verzweifelt und mit Unterstützung von Anyma und intensivem Worken schaffte ich es in 4 Monaten wieder zu schlafen und das Leben nach und nach wieder zu genießen.

Ich spürte und erlebte damals, den "Stein der Weisen" gefunden zu haben und The Work trug mich jahrelang gut durchs Leben. 3 Schools und der Einstig ins Zertifizierungsprogramm folgten. Irgendwann so 2010 merkte ich wie die Wirkung nachließ und The Work - mit dem (meinem) Anspruch, täglich zu worken - immer mehr zum Stress wurde. Schließlich hörte ich ganz auf zu worken und merkte, dass ich The Work dazu verwendet hatte, meine Gefühle und Bedürfnisse nicht zu spüren und vor anstehenden Entscheidungen auszuweichen. Statt mein eigenes Selbst zu entdecken, hatte ich Byron Katie und The Work als "Hilfs-Ich" adoptiert. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg half mir meine Gefühle und Bedürfnisse endlich zu entdecken, zuzulassen und sie nicht als reine Folge von Gedanken/Glaubenssätzen gleich wieder "wegzuworken" (was auch nicht der Sinn von The Work ist, aber - so erlebe ich es - eine Falle ist, in die ich - und wie ich wahrnehme auch andere - getappt sind).

Die Gefahr bei allen spirituellen Wegen ist, das Fahrzeug mit dem Ziel zu verwechseln und dann laufen wir mit Zusatzidentitäten (Ich bin ein Worker, GfK-ler, Avatar, etc.) statt der eigenen durch die Gegend, also ich jedenfalls damals...:-),. Nach einer langen Workpause verwende ich The Work wieder, es steckt wirklich viel Gutes drin, aber wie bei jeder "Medizin": die Dosis und die Art der Anwendung macht es aus, ob sie heilt oder vergiftet. Die Fixierung auf die Gedanken und das ständige Aufschreiben von immer neuen Sätzen erlebte ich am Schluss als richtige Belastung, vor lauter Worken vergaß ich zu leben und richtig Spaß zu haben und auch mal auf die Gedanken zu "pfeifen".

Ich habe für meine eigene bzw. Lehrpraxis ein "Tanzparkett" (der Begriff kommt aus der GfK und heißt, dass man sich im Raum zwischen verschiedenen Positionen bewegt) entwickelt, das The Work und GfK vereint (es gibt bei näherer Betrachtung sehr viele Parallelen zwischen den zwei Wegen) und das sehr viel abdeckt. Mein Weg ist die Vielfalt und The Work ist ein schöner Teil dieser Vielfalt. Also: unbedingt ausprobieren und schauen, wie es wirkt, wenn ja, super, wenn nicht - es gibt noch so viele andere gute Wege...

entspannte Grüße, Sepp


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The Work - Wie ein mikroskopischer Blick auf die Ursache

Heute arbeite ich mit der Grundidee der Work als Coach und Trainerin mit Führungskräften. Es hat einige Jahre gedauert, bis ich zu der Erkenntnis kam, dass The Work ein sehr gutes "Hilfsmittel" ist, um Schwierigkeiten, Konflikte und Missverständnisse in Teams zu klären.
The Work ist seit 2004 wie ein ständiger Begleiter in meinem Leben. Das klingt etwas esoterisch und das ist es genau nicht. Ich möchte es gerne anders erklären. Als ich 2003 zu der Erkenntnis kam, dass der Ursprung meiner Gefühle und den daraus resultierenden Handlungen lediglich ein Gedanke ist, war das wie ein Befreiungsschlag. Endlich hatte ich eine logische Erklärung warum sich Menschen so verhalten, wie sie sich verhalten. Ursache und Wirkung waren klar. Super. Doch was mache ich nun mit dieser Erkenntnis? 2004 lernte ich über einen Videofilm (den mir ein Trainer in die Hand gedrückt hat) die "Methode" The Work kennen. Das war meine Lösung! Ich probierte diese sehr einfach anmutende "Methode" mit ihren vier Fragen und Umkehrungen aus und war begeistert. Auf sehr schnelle Art und Weise habe ich den jahrelangen Groll auf meinen Chef in Respekt und Akzeptanz umgewandelt. Plötzlich konnte ich auf Augenhöhe und sehr erwachsen mit ihm ins Gespräch gehen und einen freundlichen Umgang leben. Dies entspannte uns beide.

Im Laufe der Jahre stellte ich jedoch fest, dass The Work mehr ist als das. Sie hilft uns denkenden Menschen einen genauen Blick auf die Ursache von Konflikten (mit mir und anderen) zu werfen. Daraus entstehen neue Erkenntnisse, Sichtweisen und oft auch Lösungen. Ich habe erfahren wie Menschen plötzlich entspannter, respektvoller ja sogar liebevoller miteinander umgegangen sind. Und nicht nur die Anderen, sondern insbesondere auch ich mache diese Erfahrungen in meinem eigenen Leben jeden Tag neu.
The Work lebt davon, dass man sie "tut", d.h. The Work ist Arbeit im wörtlichen Sinne. Doch das simple an dieser Methode ist, dass man sie schnell selbst anwenden kann. Im Gegensatz zu anderen Methoden ist dies ein großer Mehrwert.


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funktioniert wirklich - für alle Themen und Lebensbereiche

Seit 2010 praktiziere ich The Work und sie ist für mich mittlerweile zu einer regelmäßigen Gewohnheit geworden. Für mich ist es wie eine regelmäßige Gedankenpflege oder wie Tanja Madsen (Psychologin, Coach, Trainerin) es ganz passend formuliert hat, wie Yoga für den Verstand. Für mich ist es total einleuchtend, dass es die Bewertung ist, die Gefühle auslöst und nicht das Ereignis an sich. Und deshalb macht für mich der Ansatz von The Work absolut Sinn, bei den stress auslösenden Gedanken anzusetzen und diese überhaupt erstmal zu identifizieren (mit dem von Byron Katie entwickelten so genannten Arbeitstblatt bzw. Fragebogen oder anderen Herangehensweisen und Fragestellungen).

 

Was hat The Work mir gebracht?

Ich kann heute mit den Herausforderungen und den auf und ab’s des Lebens besser umgehen und bin nicht mehr so schnell überfordert und lost und werde nicht mehr so schnell wütend auf andere Menschen, Situationen oder dem Leben Gegenüber. Ich kann heute wirklich sagen, ich bin friedvoller, liebevoller und ausgeglichener mit mir selbst. Ich war Anfang des Jahres trotz einer kurzeitigen finanziellen Pleite, Job Flaute und Beziehungsstress immer noch arbeits- und denk fähig und mit meinem Herzen verbunden (auch meiner Frau gegenüber) und auch immer wieder glücklich und zufrieden. Das ist für mich eine riesen Entwicklung und ein unglaublicher Schritt. Vor ein paar Jahren hätte ich mit solchen Ereignissen überhaupt nicht umgehen können, geschweige denn noch Schätze und Anregungen für mich selbst zu finden (wie es mir heute immer wieder auch möglich ist) und handlungsfähig zu bleiben, bei alldem. Ich werfe nicht mehr so schnell die Flinte ins Korn, nur wenn mir mal einige herausfordernde stressige Gedanken durch den Kopf fahren.

 

Was ist The Work für mich?

4 einfache Fragen um meine stressvollen Gedanken zu untersuchen, wodurch man zu inneren Frieden und Leichtigkeit zurück zu findet und sich klarer und freundlicher in Situationen verhalten kann und sich die ursprüngliche Situation nicht mehr bedrohlich darstellt

 

Was ich an The Work mag:

- es sind nur 4 offene und einfache Fragen die jeder beantworten kann + die Umkehrungen

- es geht nur meine eigene Erfahrung Wahrheit bzw. meine eigenen Antworten

- keine Manipulation, keine Religion, ich muss an nichts glauben, ich mache einfach eine offene Befragung und finde dazu meinen eigenen wahren Antworten in mir

- kann ich allein und überall mit mir selbst machen, man braucht niemanden dazu und nur einen offenen Geist und Zettel und Stift

- die Zeit mit mir selbst, in Kontakt mit mir zu kommen, überhaupt mal eine Idee zu bekommen was mit mir los ist, nicht mehr hilflos meine Gefühlen und meinen stressvollen Gedanken, Sorgen und Ängsten ausgeliefert zu sein und mit den Gedanken etwas konkretes machen zu können

- kostet grundsätzlich nix und man kann das auch mit anderen gleich gesinnten Workern for free machen mit gegenseitiger Unterstützung (außer Workshops, Coaching etc.)

- muss nicht aus meinem Leben raus und in einen Aschram oder nach Indien

 

The Work benötigt für mich:

- nur einen Zettel und einen Stift (wenn man allein die Work macht)

- Offenheit, Stille und Ruhe - einen geschützten Raum

- einen aufgeräumten Coach (hier genug vertreten) oder Begleiter oder gleichgesinnten

 

Schwierigkeiten mit The Work:

die Tendenz kann sich einstellen:

- mit einer Motivation zu worken und etwas „weg worken“ zu wollen

- sich anders haben zu wollen als man ist

- sich ständig zu hinterfragen, zu kontrollieren und zu bewerten

-Jedoch ist all das nicht The Work, sondern kann vom Verstand ein neben Effekt sein und braucht nur Aufmerksamkeit. Das gute ist, man kann all das auch mit The Work ansehen, hinterfragen und auflösen.

- da es sehr viel Kopf Arbeit ist, brauche ich jedoch oft eine Körperlichen Ausgleich wie Yoga oder andere Dinge.


Birgit portrait

Dauerhafte Veränderung

Als Coach, der schon viele Methoden innerhalb vieler Weiterbildungen kennengelernt hat, bin ich von The Work deswegen so fasziniert, weil ich mich selbst mit The Work am meisten weiterentwickelt habe und The Work langfristig die tiefsten Veränderungsprozesse in mir bewirkt hat. Wichtig erscheint mir jedoch nicht nur die Befragung selbst, sondern darüber hinaus die nicht-dualistische und radikal konstruktivistische Welt-Sicht von Byron Katie, die als Hintergrundmusik durch die Fragen durchklingt und die ich als „heilend-an-sich“ empfinde. „The Work“ ist eine Möglichkeit, sein eigenes Denken zu revolutionieren und zu hinterfragen und somit zu größerer Klarheit und zu neuem Begreifen und mehr innerem Frieden zu finden. Im Coaching mit meinen Klienten kann ich The Work immer dann am gewinnbringendsten einsetzen, wenn es darum geht, starke Abneigungen, Beziehungsprobleme oder Ängste zu bearbeiten. Immer, wenn die Welt da draußen als besonders unangenehm, traurig, gefährlich oder bescheuert wahrgenommen wird, wirkt The Work oft besonders gut. Die Befragung befördert EIGENE neue Wahrheiten und neue Erkenntnisse zu Tage. Meine Klienten berichten, dass sie durch diese viel besser mit früheren Abneigungen, Beziehungsthemen und Ängsten umgehen können. Und das Allerschönste: Diese Veränderungen sind dauerhaft - denn: wenn ich einmal etwas begriffen und erkannt habe, kann mir das nicht mehr genommen werden - das bleibt!


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COACHES / THERAPEUTEN DIE MIT THE WORK ARBEITEN

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