Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie



Eine Psychotherapieform, bei der verdrängte, unbewusste Konflikte ergründet werden, um psychische Störungen zu verändern und aufzulösen.

KURZVERSION

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) gehört neben der Verhaltenstherapie und der analytischen Psychotherapie zu den in Deutschland von den Krankenkassen anerkannten psychotherapeutischen Verfahren. Die TP verfügt über eine enorme Variationsbreite im technischen Vorgehen, weshalb sie sehr flexibel einsetzbar ist. Sie wird unter anderem angewandt bei Depressionen, Entwicklungsstörungen, Angstsymptomen, Persönlichkeitsstörungen, Asthma oder chronischem Darmleiden. Die Therapie wird von einem approbierten Psychotherapeuten durchgeführt, der im Dialog mit dem Patienten die Ursachen der Störung erkundet. Dabei kann es sich um verdrängte oder unbewusste Konflikte handeln, die in die Jugend oder Kindheit zurückgehen können, oder auch um ungünstige Bedingungen in den ersten Lebensjahren. Im Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse steht nicht die Vertiefung der Ursachen im Vordergrund, sondern es wird sich auf die Übertragung des Konflikts in die Gegenwart konzentriert. Die Therapie verläuft dem Patienten gegenüber transparent, der Therapeut erklärt seine Annahmen und gibt auch Ratschläge. Die Erkenntnis über die Ursache der Störung soll beim Patienten ein tieferes Verständnis für sein Problem hervorbringen und die Beschwerden verringern bzw. beseitigen. 

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ERFAHRUNGSBERICHTE

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sehr bewegend und tiefgreifend

Ich habe vor einigen Jahren eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gemacht und bin wenn ich an die Zeit denke immer noch sehr erstaunt, was die Therapie alles bewegt hat. Meine Therapeutin war damals sehr bedacht und eher sparsam mit ihren Worten, was ich persönlich wirklich super fand. Ich hatte das Gefühl sie lässt mir damit Raum, um meine eigenen Gedanken und Gefühle ordnen zu können. Sie hat mir nichts aufgezwängt oder mich in irgendwelche ihrer Hypothesen verwickelt. Was ich sehr spannend und für die Aufarbeitung meiner Geschichte sehr wichtig fand, waren z.B. Traumtagebücher. Darüber habe ich einen guten Zugang zu meinem Unterbewusstsein erlangt. Aber auch hier hat sie nicht in irgendwelchen Traumsequenzen herumgegraben, sondern mir zugestanden, über was ich mit ihr sprechen wollte. Für mich war die Therapie damals ein sehr wichtiger und guter Schritt, um mich besser verstehen zu können. Ich denke allerdings das es von Vorteil ist sich einen Therapeuten zu suchen, bei dem man das Gefühl hat sich öffnen zu können, oder der einem grundsätzlich ein gutes Gefühl gibt. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man sich nicht wohlfühlt und ungern hingeht. Ein gutes Verhältnis zum Therapeuten ist deshalb, denke ich, auch eine wichtige Voraussetzung für das Vorankommen in der Therapie.


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