Transformationstherapie

Robert Betz



Durch ihr Denken, Fühlen und Handeln kreieren Menschen ihre Wirklichkeit. TT ist ein esoterisch – spiritueller Ansatz, der Menschen befähigen will, ihre Leidenszustände zu transformieren.

KURZVERSION

Die Transformations-Therapie (TT) geht davon aus, dass jeder Mensch seine Realität als Schöpfer selbst gestaltet. Die Wurzel aller Probleme liegt auf der geistigen und seelischen Ebene, auch körperliche Krankheiten haben ihren Ursprung im Denken und daraus resultierendem Fühlen und Handeln. Auf der geistigen Ebene kreieren Menschen ihr Leben und ziehen Ereignisse wie Gesundheit, Krankheit, Unfälle, beruflichen Erfolg oder Misserfolg usw. in ihr Leben. Dieses Kreieren ist häufig kein bewusster absichtsvoller Prozess, sondern passiert auf unbewusster Ebene. Daher sehen sich Menschen häufig auch nicht als die Verursacher ihrer momentanen Lebenssituation, sondern suchen die Verantwortung im Außen, in der Gesellschaft, bei den Eltern usw. Anliegen der TT ist es, dass Menschen diese Dynamik erkennen, damit sie bewusst und selbstverantwortlich die eigene Realität gestalten und sich nicht mehr als Opfer der Umstände erleben. Dies geschieht z.B. durch Klärung von Eltern- und Familienverstrickungen unter anderem durch geführte Meditationen oder Lichtarbeit mit Engeln.

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PERSÖNLICHE EXPERTENMEINUNG

Ruediger gosselck 318x318 1 Nach bewegten Jahren und einigen Auslandsaufenthalten, fasste er beruflich in der Kreativ-Abteilung einer namhaften Werbeagentur Fuß. Seine Arbeit brachten ihm viele Preise und Auszeichnungen der Branche ein, so dass er schließlich als Creative Director eine der größten deutschen Event-Agenturen in einem internationalen Netzwerk mitverantwortete. Sein stetig steigender Einsatz für Kunden und die Agentur führte ihn über das klassische Burnout-Syndrom schließlich auf den Weg nach innen und zu einem Seminar-Urlaub auf der Insel Lesbos. Heute zeigt er als Coach und Seminarleiter Menschen ihren Weg zu einem authentischen, erfüllten Leben in einem gesunden Körper. Er ist Tansformations-Therapeut nach Robert Betz und Transformations-Coach für die Wirtschaft.

Wann hast du zum ersten Mal etwas von Roberts Arbeit gehört oder gesehen?

Nach der Diagnose „Burnout“ war der erste Helferreflex meines besorgten Umfeldes: “Gesprächstherapie!“. Nach zwei halbherzigen Versuchen habe ich jedoch abgebrochen. Meiner Einschätzung nach standen Zeit und Effekt in keinem guten Verhältnis – hinzukam, dass dieser persönliche „Tiefpunkt“ erneut Fragen in mir aufwarf, die wohl auch einen geübten Psychologen überfordert hätten. Ich wollte wissen wer ich bin, was ich hier soll, wohin die Reise geht und wer mir das alles eingebrockt hat. Meine damalige Ärztin gab mir dann einen Katalog mit Roberts Seminaren auf Lesbos. Dass diese „verschreibungs-pflichtig“ sind habe ich erst später gemerkt :o) Zu dieser Zeit, sogar noch auf der Insel Lesbos selbst, habe ich gedacht Robert Betz ist Reiseveranstalter. Wenn es mir besser gegangen wäre, hätte ich diese Reise wohl nie gebucht, aber ich war so runter, dass ich nur noch eine Möglichkeit sah – ins Vertrauen zu gehen.  

 

Wie sah dein Leben und dein Zustand (körperlich, psychisch, Beziehung, Familie, Arbeit, etc.) aus, bevor du von Roberts Arbeit gehört hast? Bevor du mit seinem Material (Meditationen, Vorträge, Bücher) gearbeitet bzw. bevor du ein Seminar bei ihm besucht hast? 

Äußerlich betrachtet eher nicht wie aus einer klassischen Burnout-Biografie. Ich habe meine Eltern früh verloren. Mein Vater starb, als ich mit 17 nach einem längeren Auslandsaufenthalt aus London zurückkehrte und stolz von meinen ersten Flugversuchen ohne Nestanbindung berichten wollte. Damit brach meine zentrale Orientierungsinstanz plötzlich weg. Meine Mutter entschied sich noch am frischen Grab meines Vaters gegen das Leben, erkrankte schwer und starb einige Jahre später an den Folgen der Multiple Sklerose, letztlich aber an gebrochenem Herzen. 

In dieser Zeit begann eine lange Phase der Orientierungslosigkeit. Ich war wie versteinert und ein Opfer eines selbst kreierten Fatalismus.  Ein Austausch nach Amerika sollte Klarheit bringen, doch auch „The Land oft he Free“ konnte mir nicht die Freiheit bringen, die innen noch gar nicht möglich war. Also kam ich zurück, um wenigsten irgendwie mein Abitur zu schaffen. Dann ging ich nach Afrika. Entwicklungshilfe erschien mir als probates Mittel die innere Leere zu füllen – erfolglos. Im Anschluss testete ich das Konzept der „Gegenseite“ und meldet mich freiwillig zu den Fallschirmjägern, einer Spezialeinheit der Bundeswehr, die zu eine mobilen Eingreiftruppe der Nato gehörte. Zorn und ein Überschuss an jugendlicher Lebensenergie bildeten meiner Ansicht nach eine gute Grundlage um auf der „richtigen“ Seite gegen die Ungerechtigkeit der Welt anzutreten. Noch vor dem ersten Auslandseinsatz wurde ich wegen „persönlicher Härte“ entlassen, weil es meiner Mutter mittlerweile so schlecht ging, dass sie betreut werden musste.

Es folgten Ausbildungen und eine Festanstellung in einer namhaften Werbeagentur. Als leuchtendes Beispiel für meine Freundeskreis, die sich mit Gelegenheitsjobs oder perspektivlosen Studienfächern rumschlug, war ich an meinem persönlichen Tiefpunkt angekommen. Die Rebellion gegen starre Konventionen, den „richtigen Weg“ und die verschlafene Bürgerliche Mitte hatte mich genau in ihr Zentrum gebracht. Als vermeintlich  Kreativer in einem großen internationalen Agenturnetzwerk trug ich zwar den Scherriffstern für gesellschaftliche Leistungsträger, kämpfte aber letztlich in engem Korsett von Abhängigkeit und Zeitmangel um persönliche Anerkennung und finanzielle „Freiheit“.

Nach 5 Jahren kündigte ich und sprang in das eiskalte Wasser der Selbstständigkeit, gründete eine Agentur und erlebte das ganze Spektrum des privatwirtschaftlichen Abenteuers. Da das hinzugewonnene Maß an Freiheit nicht ausreichte, gründete ich mit ein paar Freunden „Schelmish“ eine Band für mittelalterliche Musik, reiste durch Europa und hüllte manchen historischen Ort in ein Klanggewitter aus Dudelsäcken und schweren Pauken. In diesem Rhythmus begann mein Herz wieder an zu schlagen – aber mein Konto verödete.

Als mein Telefon und Strom abgestellt wurde, mein Kühlschrak leer war und mein Wagen zu Fahndung ausgeschrieben wurde, kam der Anruf des Rechtsnachfolgers meiner ersten Agentur und bot mir die Abteilungsleitung eines eigenen Kreationsbereiches an. Not und Hoffnung brachten mich zu Unterschrift und meiner nächsten Festanstellung. Das schien die Mischung zu sein:  sattes Gehalt, Dienstwagen und die Chance einen eigenen Bereich zu gestalten und damit ein erfülltes Leben mit meiner großen Liebe, die ich in einer lauen Sommernacht auf der Burg Hexenagger ins Herz geschlossen und geheiratet hatte.Scherriffstern die Zweite. Es folgten das Traumhaus Traumurlaube, Katzen und der sich endlich erfüllende Kindheitswunsch eines eigenen Traktors. Aber, ein kleiner Teufel in meinem Kopf fragte: War’s das jetzt? Heute weiß ich es war mein Herz! Die Grundfragen, die immer noch in mir schlummerten verschafften sich lautstark Gehör: Woher kommst du? Wohin gehst du? Was willst du hier? Zu diesem Zeitpunkt trat ein indianischer Schamane in mein Leben und machte mich mit den Ritualen der Lakota Indianer Nordamerikas vertraut. Plötzlich war Gott nicht mehr weiß, bärtig, auf einer Wolke sitzend, der mir am Ende meines Lebens meine persönlichen „Shit-List“ um die Ohren hauen wollte, sondern Es gab eine alles nährende Quelle, ein großes Geheimnis und alles war mit allem verbunden. Jahrtausende alt, aber mit einer aktuellen Relevanz die gegenwärtig nicht nur die Quantenphysiker erkennen. Die neue Reibungsfläche war da: Executive Creativ Director für integrierte Marketingkampagnen einer weltweit agierenden multichannel Netzwersagentur, entdeckt neues spirituelles Selbst-Bewusstseins. Na, danke.

 

Was war dein Thema bzw. dein "Problem"

Jetzt begann ein ungleicher Kampf. Ich versuchte durch Überstunden, Wochenendarbeit und Nachtschichten so viel wegzuschaffen, dass ich mir Freiräume erarbeitete, in denen ich mich den drängenden Fragen meines Lebens nähren konnte. Aber ein Umfeld das kontinuierlich immer mehr Arbeit produziert je mehr man wegschafft, legte den Verlierer schnell fest: Mein Körper. Und damit sind wir dann doch bei der klassischen Burnout Biografie.

Die ersten Anzeichen sind Unruhe, Ungeduld und Perfektionismus. Dann kommen die ersten ernsteren gesundheitlichen Beschwerden, wie Verdauungs- und Schlafprobleme, dann Tinnitus Bandscheibenvorfall, Rythmusstörungen und ab da ist die Burn down Spirale ein Selbstläufer. Panikattacken in der Nacht und jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit, die Überlegung: wie setzte ich den Wagen so gegen einen Alleebaum, dass ich mich selbst aus dem Verkehr ziehe, ohne dass meine Umgebung den Ausfall als persönliche Schwäche bewertet.

Nach einem Arztbesuch, bei dem mir die völlige Überlastung anhand von dramatischen Blut – und Hormonwerten veranschaulicht wurde, brauchte es nur noch einen weiteren 18 Stunden Arbeitstag, an dessen Ende ich mich mit Kreislaufkollaps unter dem Schreibtisch wiederfand. An den Weg nach Hause erinnere ich mich nicht, wohl aber an das Gefühl, morgens in voller Montur auf dem eigenen Bett aufzuwachen und nicht mehr alleine auf Toilette zu kommen.

Ich war raus. Mein Chef reagierte extrem fair und verantwortungsvoll und nahm mich für 3 ½ Monate aus der Agentur, mit den Worten: Werd‘ gesund und komm zurück!“ Meine Ärztin, der ich bis heute sehr dankbar bin, stellte mir einige Adressen von Gesprächstherapeuten zusammen und legte einen bunten Katalog von sogenannten Urlaubsseminaren auf Lesbos dazu. Ich war so runter, dass die Entscheidung kein kognitiv gesteuerter Prozess mehr war, sondern wie ich es heute beschreiben würde – eine geführte Herzentscheidung, für ein Robert Betz Urlaubs-Seminar auf der Insel Lesbos.

 

 Was genau hat sich bei dir und in deinem Leben durch deine Arbeit an dir, heißt durch das Lesen von Roberts Büchern, durch das Hören seiner Vorträge und/oder Meditationen bzw. durch deine Seminarteilnahme(n) konkret verändert?

Das Seminar auf Lesbos hieß:“ Mich selbst und das Leben lieben lernen“. Ich fühlte mich absolut deplatziert zwischen den anderen Teilnehmern, die in der ersten Vorstellungsrunde bereitwillig und offen aus ihren Leben erzählten. Bei der ersten Meditation war ich dann kurz davor abzubrechen. Ich ertrug diese scheinbare Leichtigkeit mit der die individuellen Schicksale hier betrachtet wurden nicht. Nach dieser Meditation war eine Teilnehmerin in einen heftigen persönlichen Prozess gekommen. Der Seminarleiter (Uwe Werner Martin) begegnete dieser heftigen Situation mit so viel Einfühlungsvermögen, ernstem Mitgefühl und angenehmer warmer Professionalität indem er die Teilnehmerin sanft moderierend durch ihren Prozess begleitete, dass es mir die Sprache verschlug. So etwas hatte ich noch nicht erlebt und mir wurde bewusst – hier würde ich am ehesten Antworten auf meine drängenden Grundsatzfragen finden.

Die Woche war der segensreiche Start in den lang ersehnten Prozess der eigenen Bewusstwerdung. Ich erkannte meine Verantwortung als ständiger eigener Schöpfer meine Lebenswirklichkeit – gelesen hatte ich das schon oft, begriffen erst jetzt. Plötzlich machte alles einen Sinn. Ich war nicht Schuld an irgendetwas und auch zu keinem Zeitpunkt gescheitert. Mein bisheriges Leben zeichnete nur einfach die Landkarte des Unbewussten. Alte Muster und Verstrickungen wurden offenbar konnten angeschaut, angenommen und fast spielerisch Stück für Stück verwandelt werden. Da hatte ich in der Schule Stochastik und Grundlagen der Gen-Biologie gelernt, Wirtschaftslehre und Werbepsychologie während meiner Ausbildung und viele Muster meiner Umwelt unreflektiert übernommen. Karriere gemacht. Angepasst und unbewusst die Programmen übernommen die mir meine Eltern vorgelebt hatten, aber nie ein wirkungsvolles Werkzeug bekommen um mit Gefühlen wie Angst, Scham, Wut, Trauer etc. umzugehen. Rückblickend ist es wirklich eindrucksvoll, wie viel Energie man aufbringt um diese Gefühle, die allesamt eigene Babys sind, nicht zuzulassen oder zu verdrängen. Am wichtigsten aber, war die Entscheidung es ab jetzt und im „Jetzt“ anders zu machen.

Natürlich habe ich am Anfang gedacht:„was, so einfach? Und ich habe 42 Jahre und einen Burnout gebraucht um das zu erfahren?“ Weiß aber jetzt, dass es genauso gut war wie es war und erst die angeblichen Irrwege und vermeidlich negativen Umstände, als einmaliges Erfahrungsspektrum, den Nährboden bereitet haben für das zarte Pflänzchen namens Selbst-Bewusstsein, das jetzt jeden Tag prächtig wächst und gedeiht.

 

Was glaubst du war das Entscheidende, wodurch du dein Leben verändern konntest?

Das Entscheidende für mich ist Vertrauen. Am Anfang erzwungen durch meine Erkrankung ist es zur Lebenshaltung geworden. Das Vertrauen zu mir, zu allen anderen Lebewesen und zum Leben an sich. Ich bin überzeugt, dass wir durch dieses Leben geführt und begleitet werden, unser Herz das genau weiß und uns ständig die wichtigen Impulse schickt für unseren Weg, um dieses Geschenk mit all seinen wundervollen Facetten zu genießen.

Ich habe, vielleicht am Höhepunkt meiner beruflichen Karriere, meinen Job gekündigt – ganz im Vertrauen und meinem Herzen folgend und erlebe täglich kleine und große Wunder die die Richtigkeit dieser Entscheidung bestätigen. Ich habe dabei nichts „weg gemacht“ sondern mit dem Herz überprüft, es würdig beendet und mit viel Dankbarkeit für die spannende und inspirierende Zeit abgeschlossen und mich dabei dem Neuen geöffnet. Das Neue ist dabei kein konkretes Jobangebot, sondern das bewusste Erleben der Gegenwart und das Vertrauen auf dem zukünftigen Weg immer geführt zu sein. Ich trage keine orangefarbene Trichivara, schwitze nicht beim Bikram-Yoga oder laufe barfuss durch Kleewiesen zur Erlangung der nächsten Spiritualitätsstufe. Ich lebe einfach meiner Selbst bewusst und folge meinem Herzen.

Die beiden anderen Haltungen sind Dankbarkeit und Liebe, die beiden 1000 PS-Außenborder die mein Boot in die Gewässer der emotionalen und materiellen Fülle sowie zu Leichtigkeit und tief empfundener Freude bringen.

 

 

Wie würdest du heute deinen Zustand bzw. dein Leben/Lebensgefühl beschreiben? Was sagen andere über dich, wie würden sie dich beschreiben?

Insgesamt bin ich sensibler geworden. Ich achte, wie in der klassischen Transformations Therapie von Betz, auf körperliche Signale, Gefühle und den jeweiligen Ursprung in meinen Gedanken. Es ist beeindruckend, wie häufig sich immer wieder alte Gedankenmuster zeigen und im Physischen manifestieren. Und immer sind wir der Verursacher und eben nicht der herrische Chef, die beleidigte Ehefrau oder der spießige Nachbar. Sie sind lediglich Auslöser.

Diese Erkenntnis ist erst mal hart: „Was ich bin für alles selbst verantwortlich?“ Aber im zweiten Schritt erkennt man das Freiheitspotential, das daraus erwächst. Auch ich laufe noch oft in diese alten Sackgassen. Dann stelle ich mich neben mich, werde mir des Umstandes dieser eigenen Schöpfung bewusst, muss dabei oft schmunzeln und entscheide mich neu. Die Karten mischen sich erneut und das Leben offenbart sich plötzlich als unendliches Abenteuer. Ich entdecke Gefühle die ich nur aus Kindertagen kenne, als alltägliche Sorgen noch keine abgespeicherten Blaupausen meines mentalen Bewusstseins waren. Das Faszinierende ist, das ist die Wirklichkeit.  

 

Mein Umfeld nimmt diese Veränderungen natürlich auch war. Ich war immer ein sehr kommunikativer Mensch, doch werden meine Beziehungen und Kontakte zu anderen relevanter, bekommen eine neue Qualität. Gerade im Arbeitsumfeld, wo ich stets sehr geachtet und respektiert wurde, entstehen jetzt echte Herzverbindungen. Ich begegne meinen Kollegen und Mitmenschen mit offenem Herzen, verliere mich aber nicht in ihren Stimmungen und Zuständen, sondern bleibe bei mir. Plötzlich, bekommen der daraus entstehende Kontakt, die Tiefe, die es braucht um sich über die wirklich relevanten Themen auszutauschen. Die grundsätzlichen Fragen des Lebens, woher, wohin, warum, sind es doch, die uns, bewusst oder unbewusst, immer beschäftigen und jeder spürt, wenn es plötzlich auch möglich ist, drüber zu sprechen. Spielerisch und leicht. Ohne Dogmen oder übernommene Glaubenskonstrukte die so häufig zu trennenden Auseinandersetzungen führen.

Die Zeit in der wir jetzt leben begünstigt diese Prozesse der Öffnung und des Erinnerns. Die ganze Hysterie im Außen, die tiefgreifenden Identifikationskonflikte vieler Menschen mit ihrem Arbeits- und sonstigem Umfeld, die kollabierenden Märkte die auch vor ganzen Staaten nicht halte machen, die Umbrüche in der Wahrnehmung der Güterverteilung, Umweltkatastrophen, aber auch die ganz persönliche Schwermütigkeit der älteren Generationen ob ihres Lebenskampfes, oder die Orientierungslosigkeit vieler junger Menschen, denen weder Kirche noch Staat ein plausibles ganzheitliches Menschenbild vermitteln können. All das kann pessimistisch als eine Eskalation von mensch-gemachten Umweltkatastrophen, sozialen Ungerechtigkeiten, Verteilungskämpfen oder religiösen Glaubenskriegen gesehen werden.

Ich beurteile es anders: Ich bin überzeugt, dass wir an der Schwelle stehen, uns endlich wieder zu besinnen, wer wir wirklich sind und zu welchem ungeahnten Wandel wir fähig sind, wenn wir uns auf die eigene Schöpfermacht besinnen. Macht ist in diesem Zusammenhang nicht die oft gemeinte Kontrolle über andere, sondern das Gegenteil der weit verbreiteten Ofperhaltung. 

 

Wie lange hält/halten diese Veränderung/en bereits an? Hast du das Gefühl, dass das stabil ist?

Meine Stabilität ist Kontinuität. Seit der bewussten Auseinandersetzung mit den vielen unbewussten Schöpfungen meiner Vergangenheit, der Verantwortungsübernahme und deren Annahme können diese negativen Gefühle und Gedanken fließen. Das löst häufig auch einmal heftigere Prozesse aus, aber am Ende steht immer der Heilungsprozess und der Zufluss ungeahnter Energien, die bisher lediglich zu energetischen Verwaltung der alten Verstrickungen aufgewendet werden mussten. So, Stück für Stück, in die persönliche Freiheit zu gelangen - und erst jetzt kann ich diesen Begriff in seiner ganzen Dimension erfassen - ist das größte Geschenk meines Lebens.

Ich danke an dieser Stelle allen Menschen und geistigen Begleitern, die mich auf diesem Weg geführt und unterstützt haben, ganz besonders Robert, denn noch nie in meinem Leben wurde ich so klar und deutlich auf mich selbst hingewiesen, wie durch ihn und seine Arbeit.

 

 

Wie oft machst du heute die Meditationen? Wie oft hörst du dir Roberts Vorträge an? Wie oft wendest du das Gehörte/Gelesene/Erfahrene in deinem Leben heute praktisch an? 

Vorträge und Meditationen sind eine stetiger Begleiter geworden. Die Vorträge höre ich gerne auf langen Autofahrten, wobei ich immer wieder kurze Pausen mache um das Gehörte zu verinnerlichen und die Meditationen mache ich meist morgens, abends oder am Wochenende, in der schönen Zeit mit mir selbst. Ich hatte Anfangs sehr große Schwierigkeiten Bilder zu sehen oder richtig ins Gefühl zu kommen und blickte neidisch auf diejenigen, die sich wie im Kino durch alle Situationen und ihre Vergangenheit bewegen und ihre eigene Biographie von den wichtigen Verstrickungen lösen konnten. Doch auch hier ist Vertrauen der Schlüssel. Jetzt zelebriere ich die Meditationen auch gerne mal in der freien Natur, im Wald oder an einem schönen See, passend zu Thema oder Stimmung. Die Einfachheit der Botschaften hat mich anfangs stutzig gemacht, denn mein Kopf wollte für die komplexen Verstrickungsthemen auch komplizierte Lösungsansätze. In der Praxis waren die Botschaften jedoch nachvollziehbar und effektiv und der persönliche Erkenntnisprozess ein ständiges Aha-Erlebnis.

 

 

Machst du heute in deinem Alltag etwas anders? Was machst Du anders, heißt: wie hast du es vorher gemacht, wie ist es heute?

Früher habe ich mich entweder mit der Vergangenheit beschäftigt und mich häufig über persönliche Fehler oder Verluste geärgert, oder, mehr oder weniger angstvoll in die Zukunft geschaut mit Gedanken, wie: Hält meine Beziehung? Schaffe ich meine Job auch noch mit 50? Reicht meine persönliche Altersvorsorge und bleibt der FC in der ersten Liga? Das hat sich radikal geändert.

Ich sehe meine Vergangenheit als unschätzbares Lernfeld für meine Seele und alle so genannten Fehler als wertvolle Erfahrungen die all das was jetzt passieren darf erst möglich machten. Die Zukunft plane ich nicht mehr wie früher, heißt, ich versuche nicht mehr Dinge zu verhindern, die noch gar nicht passiert sind, denen ich aber durch meine Angst durchaus zukünftige Manifestation ermögliche. Ich lebe in der Gegenwart, im „Jetzt“ wir Eckhart Tolle es in seinem gleichnamigen Buch so schön beschreibt. Dadurch komme ich endlich in den Genuss jedes Augenblicks, was mir früher bestenfalls kurzzeitig im Urlaub gelang.

 

Was kannst du anderen Menschen konkret empfehlen, die in einer ähnlichen Situation sind wie du und Roberts Arbeit noch nicht kennen?

Der erste Kontakt kann ein Buch oder ein Vortrag sein, eventuell auch ein Tagesseminar. Man merkt sehr schnell, ob und wie sich das Herz angesprochen fühlt. Von dort steht einem die Tür offen, den weiteren Weg frei zu gestalten mit Meditationen die man alleine machen kann, TT-Intensiv-Wochen, eine Therapeuten Datenbank zur Begleitung der Prozesse, oder sogar der Ausbildung zum Transformations -Therapeuten und die dazu jeweils entsprechender begleitender Literatur. Aber ich muss auch darauf hinweisen, dass der ernstgemeinte Prozess der persönlichen Selbsterfahrung nachhaltig ist. Die schnelle "Wegmach-Taktik" mit einem Geist von eigentlich-weiter-wie-bisher, wird bei Betz nicht bedient. Wer sich allerdings darauf einlässt wird schnell feststellen dürfen, welches tatsächliche Potential in ihm steckt, häufig auch mit der Konsequenz zentraler Veränderung im eigenen Bewusstsein, dem  Verständnis unserer menschlichen Natur und damit häufig auch dem unmittelbaren Lebensumfeld. Sei offen für Wunder auf dem Weg in die schönste Version deiner selbst!

 

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